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3.12.22

Ausstellung/Soundinstallation „Mrija“ – 03.12.2022

Die Idee der Ausstellung betrifft den aktuellen Krieg und die Kriege im Allgemeinen. Ich möchte einen menschlichen Wunsch nach Frieden durch Licht, Sound und reale Objekte realisieren und an das Publikum/Besucher+innen weitergeben. Der Traum auf den Frieden, auf ukrainisch „Mrija“, soll für alle Menschen weit und universell gefasst werden: Alle Menschen möchten friedliche Koexistenz auf der Erde. Wir befinden uns aber gerade in einem „dunklem Zustand unseres Verstandes“: Krieg im 21 Jahrhundert – unvorstellbar. So möchte ich den zur Verfügung gestellten Raum im Krankikom, sehr dunkel gestalten, dadurch die Besucher in einen halbschlafenden Zustand zu versetzen; im halbschlafenden Zustand werden magische, mysteriöse und sehr besondere, aus Unterbewusstsein entstandene Gefühle, Vorstellungen, Gedanken, Objekte, Träume, erzeugt, die alle samt, den Traum nach dem Frieden bedeuten. Wenn jemand sehr erschöpft von einem Krieg ist, und alles doppelt, dreifach sieht, dann irgendwann, beruhigt sich diese Person und sieht nur noch was sie wirklich will: Frieden und alles, was es damit zu tun hat. In den Räumlichkeiten positioniere ich dann entsprechende Objekte. Dazu wird auch Ton/Töne geben, die die Atmosphäre unterstützen werden. Ich möchte die Besucher*innen weder erschrecken noch andere negative Gefühle erwecken. Mein Ziel ist gerade umgekehrt: die Hoffnung geben, auf Normalität, auf friedliches Zusammensein, auf Nachdenken über das Gestern, das Heute und über das Morgen, über uns, Menschen. Deshalb wird die Tonalität der Atmosphäre hoffnungsvoll und nachdenklich sein, und nicht verstörend oder unangenehm. Als eine weitere Inspiration nehme ich mir das Bild von einem berühmten spanischen Maler: Francisco de Goya „Der Schlaf der Vernunft gebiert Ungeheuer“. Doch in meiner Arbeit, wie oben erwähnt möchte ich beide Seiten der Medaille zeigen.

Kooperationspartner: Krankikom